Unser Ensemble

Inklusives Theater aus Hamburg: Wir, die Minotauren

Die MINOTAUROS KOMPANIE wurde 1999 als sozialräumliches, inklusives Theater-Projekt in Hamburg für Menschen mit Behinderung, geistigen, psychischen und körperlichen Besonderheiten von Olga Brandin gegründet. 2010 wandelte sich unser Freizeitangebot in ein professionelles Schauspielprojekt mit finanzierten Arbeitsplätzen. Seit 2015 gehören wir zur Elbe-Werkstätten GmbH.
Inhaltsverzeichnis
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    Unsere inklusive Theater-Arbeit verbindet Bühnenkunst mit persönlicher Entwicklung

    In der Theater-Arbeit der MINOTAUROS KOMPANIE eröffnen sich kreative, künstlerische Tätigkeitsräume. Wir sind ein inklusives Theater-Ensemble, in dem sich die unterschiedlichsten Voraussetzungen und Fähigkeiten zu einem gemeinsamen Schaffensprozess zusammenfinden.

    Dabei geht es uns um professionelle Kulturproduktion und die Schaffung inklusiver Begegnungsräume – durch inklusives Theater in Hamburg und deutschlandweit.

    An zentraler Stelle stehen: 

    • die ästhetische Qualität der Bühnenkunst
    • die Förderung und Weiterentwicklung der teilhabenden Individuen – in Bezug zu sich selbst und in gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen

    Die Teilnehmer – Menschen mit Behinderung oder psychischen Handicaps  können im Rahmen dieses Projektes auch das Ziel der Aufnahme einer beruflichen Perspektive in Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt und Ausbildung verfolgen. Die Teilnehmer werden von einer sozialpädagogischen Fachkraft begleitet.

    Und das ist unser Zuhause bei der Elbe-Werkstätten GmbH: Elbe ReTörn – Arbeit und Rehabiltation für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

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    Video: Theater und Inklusion – wie gelingt uns BEIDES?

    Wir im Video-Porträt. Kurze 7 Minuten. Erfolgsgeheimnisse und Einblicke hinter die Kulissen.

    Inklusives Theater in Hamburg – was sind unsere Ziele?

    Die Ziele der MINOTAUROS KOMPANIE als professionelles, inklusives Theater-Ensemble sind:

    • …dass Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung dem Beruf einer Schauspielerin / eines Schauspielers nachgehen können,
    • …dass Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung über ein Schauspiel-Curriculum mit den Schwerpunkten Michael-Tschechow-Methodik, Tanz und Musik entsprechende Qualifikationen erwerben,
    • …dass die unter künstlerischen Gesichtspunkten erarbeiteten Inszenierungen öffentlich auf kleinen und großen Bühnen aufgeführt werden,
    • …dass wir gemeinsam die Schönheit anderer Wirklichkeiten entdecken und zeigen.

    Unsere Ziele und die darauf aufbauende gemeinsame Arbeit sind besonders für Menschen relevant, die aufgrund ihrer oft subjektiv und objektiv negativ erfahrenen Andersartigkeit in unserer Gesellschaft keine künstlerischen Arbeitsmöglichkeiten vorfinden.

    Unser inklusives Theater-Ensemble in Hamburg ermöglicht ihnen einen angemessenen Rahmen zur Entwicklung von eigenen und gesellschaftlich relevanten künstlerischen Qualifikationen und Beiträgen zum kulturellen Leben.

    Theaterprojekt gefilmt: Doku zeigt Probenarbeit und Aufführungen vergangener Jahre

    Der folgende halbstündige Film begleitet uns bei der Probenarbeit für unsere Inszenierung 2021 „Leichen verschickt man, Frauen ziehen sich aus“ – und zeigt bislang unveröffentlichte Aufnahmen von Aufführungen aus den vergangenen Jahren.

    Unser Theater-Ensemble ermöglicht Menschen mit Behinderung eine kreative, künstlerische Arbeit

    Parallel dazu eröffnet die Vielschichtigkeit und Ganzheitlichkeit des künstlerischen Prozesses die Möglichkeit, sich die Welt zu erschließen und eine Identität zu entwickeln.

    Auch schwer psychisch erkrankte Menschen werden in den Aspekten ihres sozialen, emotionalen, kognitiven, körperlichen und des Fähigkeits-Selbst angesprochen und aktiv.

    Menschen mit psychischen Erkrankungen können einen Weg zurückfinden in das Sich-Selber-Wieder-Spüren und so von der Erkrankung verdrängte, gesunde Persönlichkeitsanteile wieder integrieren.

    Bilder aus über 20 Jahren Inklusionstheater in der Hamburger MINOTAUROS KOMPANIE

    Wir wollen Inklusion sichtbar machen

    Wir wollen durch die Themen der Inszenierungen zur Bewußtseinsbildung in der Gesellschaft beitragen und den Inklusionsgedanken durch konkrete künstlerische Arbeit wirkungsvoll sichtbar machen.

    So zum Beispiel durch unsere Revue „Es ist zum Verrücktwerden – Über den Sinn im Wahn“  mit Comedy, Chansons und Travestie, die in offensiver und humorvoller Weise den oft fließenden Übergang zwischen „Normal“ und „Nichtnormal“ thematisiert. Diese Revue ist auch zu buchen.

    Oder durch unser Musiktheaterstück “There’s something wrong with you – Inklusion für Anfänger und Fortgeschrittene”. Darin fragen wir: Was zum Teufel stimmt nicht mit mir, mit euch, mit uns? Und ziehen das Publikum mitten hinein in die Narreteien menschlichen Miteinanders.

    In der Inszenierung „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertolt Brecht, mit der wir 2013 Premiere in Hamburg hatten, steht der Gedanke des menschlichen Versehrtsein im Mittelpunkt. Versehrtsein als Grundthema der menschlichen Existenz und nicht nur der Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Besonderheiten.

    Netzwerken – für inklusives Theater in Hamburg und darüber hinaus

    Kooperationen mit Künstlern aus den Bereichen Musik, Kunst und Tanztheater und sozialräumliche Aktivitäten sind feste Größen in unserem Arbeitsalltag.

    Unsere Netzwerkarbeit innerhalb und außerhalb Hamburgs betreiben wir mit unterschiedlichen Kooperationspartnern.

    Dazu gehören: DIE AKTÖRE, das Theater Haus im Park, die Körber Stiftung, das Hamburger Sprechwerk, der Kirchentag Hamburg 2013, der Bundesverband Theaterpädagogik BUT und viele mehr.

    Gemeinsam verfolgen wir dabei ein zentrales Anliegen:

    Inklusion.