Reise zum Mars - Limited Space

Frei nach Stanisław Lem // Premiere 2017

Naturkatastrophen? Terror und Krieg? Verseuchte Umwelt? Überbevölkerung? Knappe Ressourcen? Halbe Menschheit am Rand eines Nervenzusammenbruchs? In unserer Inszenierung 2017 kein Problem: Es ist ja genug Platz für alle da. Und woanders ist es sowieso immer besser. Wir haben ja noch das Universum…

Ein bißchen zu kalt, ein bißchen zu heiß und nur wenige Lichtminuten entfernt – der Mars

„Immer mehr, immer mehr Menschen versammeln sich wie Frösche am Teich“, skandieren die Schauspieler der MINOTAUROS KOMPANIE in ihrer neuen Produktion „Reise zum Mars – Limited Space“, während sie die Bühne überfluten.

Das inklusive Theaterensemble der Elbe-Werkstätten präsentiert eine skurril-humoristische Science-Fiction-Performance – mit besten Grüßen von Stanisław Lem.

Auf der “Reise zum Mars” wird die Suche nach neuen Räumen im All und in den nicht minder abgründigen Innenwelten gespielt, getanzt und gesungen.

Fotos: Thies Ibold

Wenn Mauropianer über die Inklusion der Menschheit entscheiden

Frei nach dem legendären Autor Lem schlingert das Raumschiff, mit Fanfaren ins All geschossen, zwischen Wurmlöchern und Zeitschleifen in vergangene, gegenwärtige und zukünftige Augenblicke hinein und hinaus.

Bis es schließlich auf dem Planeten Mauropien landet.

Auf Mauropien beraten die extraterrestrischen Völker über die Aufnahme – sprich Inklusion – der Menschheit in die kosmische Gemeinschaft.

Skurril, mit Witz und kabarettistischer Schärfe wird hier ein kritisches Bild der Erdenbewohner und ihres Heimatplaneten gezeichnet.

Kritisch-humorvoller Blick aus weiter Ferne auf die winzige Erde

Ein Theaterstück, in dem sich Schauspiel, Tanztheater, Gesang, Klang und Licht zu einem eigenwilligen Spektakel verbinden.

Mit einem kritisch-humorvollen Blick aus weiter Ferne auf den winzigen Planeten Erde:

Here am I floating round my tin can

Far above the moon

Planet Earth is blue

And there’s nothing I can do

(David Bowie, „Space Oddity“)